Stellungnahme von Heike Hänsel

Das sytematische Unterlaufen von Vergütungsregeln für hauptberufliche freie Journalisten beim Reutlinger General-Anzeiger ist inakzeptabel und sicherlich kein Einzelfall. Die Printmedien kommen im digitalen Zeitalter massiv unter Druck und das spüren vor allem die Beschäftigen. 40% unter Wert bezahlt, das entgangene Honorar musste eingeklagt werden, und der Journalist verliert auch noch seinen Job, das zeigt, es gibt hier einen eindeutigen Handlungsbedarf des Staates.

Die Einhaltung von vereinbarten Vergütungsregeln kann nicht auf Freiwilligkeit basieren. Hier muss eine staatliche Behörde kontrollieren, die auch sanktionieren kann. Nicht nur Mindestlöhne, auch Mindesthonorare, dort, wo sie bereits existieren, müssen durchgesetzt werden. Wer Qualitätsjournalismus fordert, muss sich auch für die Rechte von JournalistInnen und deren angemessene Vergütung einsetzen!

Heike Hänsel, Mitglied des Bundestages und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, in ihrer Stellungnahme zur Honorarsituation von hauptberuflich freien Zeitungsjournalisten für verguetungsregeln.wordpress.com

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