„Wegducken geht nicht“

Was hat Sie trotz der drohenden Konsequenz, nicht mehr länger für den Reutlinger General-Anzeiger arbeiten zu dürfen, zu der Klage bewogen? […] Legen Journalisten ihre vermeintlich kritische Haltung ab, wenn es um Regelverstöße bei der eigenen Bezahlung geht? […] Wie beurteilen Sie das Vorgehen [des BDZV, der die Gemeinsamen Vergütungsregeln gekündigt hat]?

Diese und weitere Fragen stellt Leonie Gubela für die DJV-Zeitschrift „Journalist – Das Medienmagazin“, in der Ausgabe April 2017 auf Seite 25. Das Interview ist nur in gedruckter Form erschienen. Doch von der Autorin gibt es auf Twitter eine kleine Vorschau.

 

„Nicht für jeden Preis“

M - Menschen machen Medien, Ausgabe 04/2016, Seite 28 "Nicht für jeden Preis". Copyright: M.
M – Menschen machen Medien, Ausgabe 04/2016, Seite 28 „Nicht für jeden Preis“. Copyright: M.

M – Menschen Machen Medien zum Fall Schreier vs. GEA

Die meisten Zeitungsverlage missachten die Regeln und prellen Freie um beträchtliche Teile ihrer Vergütung. […] Obwohl „seit der Einführung des gesetzlich verankerten Anspruchs auf angemessene Vergütung“ geraume Zeit vergangen sei, „haben sich jedenfalls teilweise die Erwartungen des Gesetzgebers nicht erfüllt“, heißt es selbst im Beamtendeutsch der Bundesregierung.

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„Honorar-Dumping“

Carta-Interview zum Fall Schreier vs. GEA

Sie sind wohl der erste deutsche Journalist, der eine Honorarklage gegen seinen Arbeitgeber angestrengt hat und dann mit bürgerlichem Namen an die Öffentlichkeit tritt. Sind Sie völlig auftragsmüde geworden? […] Warum wehren sich so wenige freie Journalisten gegen das seit Jahren verbreitete Lohndumping? […] Was müsste sich ändern, damit Zeitungsverlage Mindesthonorarvorgaben respektieren, ohne dass Freiberufler es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen müssen und dadurch ihren Job riskieren? […]

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Screenshot von carta.info vom 04.11.2016. Foto: Martin Schreier

Diese und weitere Fragen stellt Laurent Joachim im Carta-Interview „Honorardumping: ‚Für den Verlag ist das alles ohne Risiko'“ vom 04.11.2016. Joachim arbeitet als Sachbuchautor, Journalist und Übersetzer. Weitere empfohlene Beiträge des Autors: „Medien-Honorare: David gegen Goliath“, „Zukunft der Medien – Brotlose Kunst 2.0“.

Zum vollständigen Interview auf carta.info

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ver.di-Südwest-Report zu Schreier vs. GEA

Ausführlicher Bericht

Wie angekündigt berichtet der Südwestreport in der Ausgabe 02/2016 ausführlich über den Fall Schreier vs. GEA. Auf den Seiten 2 und 3 der Ausgabe werden umfangreiche Auszüge aus unserem Erfahrungsbericht wiedergegeben. Ein Aufruf zur Vernetzung und zur Beteiligung mit eigenen Erfahrungsberichten rundet die Veröffentlichung ab.

Der Südwestreport ist die Online-Zeitschrift des ver.di­-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Baden­-Württemberg.

Den kompletten Bericht lesen im Südwestreport 02/2016.

Südwestreport, Ausgabe 02/2016, Seiten 2 und 3, Online-Zeitschrift des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Baden-Württemberg. Copyright dju in ver.di. Repro: Martin Schreier
Südwestreport, Ausgabe 02/2016, Seiten 2 und 3, Online-Zeitschrift des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Baden-Württemberg. Copyright dju in ver.di. Repro: Martin Schreier

„Foto für zwei fuffzig“

Die Kontext Wochenzeitung über den Fall Schreier vs. GEA

Screenshot der 270. Online-Ausgabe der Kontext Wochenzeitung vom 01.06.2016
Screenshot der 270. Online-Ausgabe der Kontext Wochenzeitung vom 01.06.2016

„Jahrelang verstieß der GEA gegen die rechtlich bindenden Vergütungsregeln, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass freien Journalisten ein angemessenes Honorar für Text und Bild bezahlt wird. […] Als Mitglied des BDZV verpflichtet sich der GEA, sie anzuwenden. Hat er aber nicht.“

So schreibt Elena Wolf für die Kontext Wochenzeitung am 01.06.2016. Die Geschichte mit dem Titel „Foto für zwei fuffzig“ ist der Aufmacher in der 270. Online-Ausgabe der Zeitung. (Siehe Screenshot)

Zur vollständigen Geschichte auf: kontextwochenzeitung.de

„Zeitung in Reutlingen muss Honorare nachzahlen“

Beitrag in „MMM – Menschen machen Medien“

„Mehrere tausend Euro Honorarnachzahlung hat sich ein freier Journalist und Fotograf mit Unterstützung von ver.di erstritten.“

So beginnt ein Beitrag über den Fall Schreier vs. GEA in der Online-Ausgabe des dju-Mitglieder-Magzins „MMM – Menschen machen Medien„.

Den vollständigen Beitrag lesen auf mmm.verdi.de

ver.di-Südwest-Report zu Schreier vs. GEA

Kleine Ankündigung

Der Südwestreport 01/2016 erwähnt den Fall Schreier vs. GEA. Auf Seite 8 wird unter der Überschrift „Reutlinger General-Anzeiger hat zu wenig Honorar gezahlt“ für die nächste Ausgabe ein ausführlicher Bericht angekündigt. Hier geht’s zum Südwestreport 01/2016.