Stellungnahme von Annette Widmann-Mauz

Stellungnahme von Annette Widmann-Mauz (CDU). Repro: Martin Schreier
Stellungnahme von Annette Widmann-Mauz (CDU). Repro: Martin Schreier

Ich komme auf unser Gespräch vom November im Bürgerbüro Tübingen zur Honorarsituation freier Journalisten im Rahmen des Urheberechtsgesetz zurück. Nach intensiven Beratungen wurde die Gesetzesreform zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat verabschiedet. … Weiterlesen

Stellungnahme von Michael Donth

Stellungnahme von Michael Donth. Repro: Martin Schreier
Stellungnahme von Michael Donth. Repro: Martin Schreier

[…] […] […] Auch wenn mich, das dürfen Sie gerne zitieren, das von Ihnen geschilderte Gebaren in der Branche und den Umgang von Verlagen mit Freiberuflern irritiert und ich auf eine Änderung dieses Zustandes mithilfe Ihres Berufsverbandes hoffe.

Michael Donth, Mitglied des Deutschen Bundestages in seiner Stellungnahme zur Honorarsituation von hauptberuflich freien Zeitungsjournalisten für verguetungsregeln.wordpress.com … Weiterlesen

Stellungnahme von Heike Hänsel

Das sytematische Unterlaufen von Vergütungsregeln für hauptberufliche freie Journalisten beim Reutlinger General-Anzeiger ist inakzeptabel und sicherlich kein Einzelfall. Die Printmedien kommen im digitalen Zeitalter massiv unter Druck und das spüren vor allem die Beschäftigen. 40% unter Wert bezahlt, das entgangene Honorar musste eingeklagt werden, und der Journalist verliert auch noch seinen Job, das zeigt, es gibt hier einen eindeutigen Handlungsbedarf des Staates. … Weiterlesen

Stellungnahme von Chris Kühn

Gerade in der derzeitigen Situation, wo Medien wieder zur Zielscheibe von Politikverdrossenheit sowie Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit werden, brauchen wir guten und investigativen Journalismus dringender denn je. Gegen „Lügenpresse“-Rufe und Hatespeech helfen nur Aufklärung und fundierte und unaufgeregte Berichterstattung. Wenn in den Sozialen Medien die Grenzen zwischen Nachrichten, subjektiven Meinungsäußerungen und vorgefiltertem Newsfeed verschwimmen, muss der klassische Journalismus dagegen halten. Diese Verantwortung ist enorm und deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass guter Journalismus auch fair bezahlt wird. … Weiterlesen

Stellungnahme von Beate Müller-Gemmeke

Jegliche Arbeit hat ihren Wert

Die Honorarsituation von freien Journalistinnen und Journalisten, die für Tageszeitungen arbeiten, ist katastrophal. Wie der DJV ermittelte, verdienten sie 2014 im Schnitt monatlich 1.395 Euro brutto. Das ist weniger als die Hälfte von dem, was ein Redakteur tariflich in den ersten drei Berufsjahren verdient. Das Einkommen von freien JournalistInnen hat sich seit siebzehn Jahren gegenüber den allgemeinen Einkommensentwicklungen nicht positiv verändert. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate ist die Einkommensentwicklung sogar negativ. … Weiterlesen

Stellungnahme von Martin Rosemann

Guter Journalismus muss uns etwas wert sein. Gemeinsame Vergütungsregeln sind daher notwendig, um auch freien Journalistinnen und Journalisten eine angemessene Entlohnung ihrer Arbeit zu garantieren. Es ist skandalös, wenn Verlage diese Regeln unterlaufen und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dagegen wehren, mit dem Entzug von Aufträgen bestraft werden. Es müssen daher Wege gefunden werden, die Position des Einzelnen gegenüber dem Auftraggeber zu stärken.
Damit sich nicht einzelne Verlage aus den gemeinsamen Vergütungsregeln verabschieden können, brauchen wir Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass diese Regeln möglichst flächendeckend gelten.

Martin Rosemann, Mitglied des Bundestages, SPD, in seiner Stellungnahme zur Honorarsituation von hauptberuflich freien Journalisten für verguetungsregeln.wordpress.com

Stellungnahme von Boris Palmer

Es darf nicht sein, dass man die Arbeit verliert, wenn man das einfordert, was einem nach Recht und Gesetz zusteht.

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, am 04.05.2016 in seiner E-Mail-Antwort zu unserem Erfahrungsbericht mit dem Reutlinger General-Anzeiger (GEA).