Stellungnahme von Chris Kühn

Gerade in der derzeitigen Situation, wo Medien wieder zur Zielscheibe von Politikverdrossenheit sowie Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit werden, brauchen wir guten und investigativen Journalismus dringender denn je. Gegen „Lügenpresse“-Rufe und Hatespeech helfen nur Aufklärung und fundierte und unaufgeregte Berichterstattung. Wenn in den Sozialen Medien die Grenzen zwischen Nachrichten, subjektiven Meinungsäußerungen und vorgefiltertem Newsfeed verschwimmen, muss der klassische Journalismus dagegen halten. Diese Verantwortung ist enorm und deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass guter Journalismus auch fair bezahlt wird. … Weiterlesen

Gespräch mit Chris Kühn

Der Bundestagsabgeordnete Chris Kühn, Bündnis 90 / Die Grünen lässt sich die Honorarsituation von hauptberuflich freien Zeitungsjournalisten erläutern. Bei dem Gespräch im Tübinger Wahlkreisbüro versprach Kühn, das Thema an die zuständigen KollegInnen weiterzugeben und uns über den Fortgang auf dem Laufenden zu halten.

Weiter zur Stellungnahme von Chris Kühn.

 

Stellungnahme von Beate Müller-Gemmeke

Jegliche Arbeit hat ihren Wert

Die Honorarsituation von freien Journalistinnen und Journalisten, die für Tageszeitungen arbeiten, ist katastrophal. Wie der DJV ermittelte, verdienten sie 2014 im Schnitt monatlich 1.395 Euro brutto. Das ist weniger als die Hälfte von dem, was ein Redakteur tariflich in den ersten drei Berufsjahren verdient. Das Einkommen von freien JournalistInnen hat sich seit siebzehn Jahren gegenüber den allgemeinen Einkommensentwicklungen nicht positiv verändert. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate ist die Einkommensentwicklung sogar negativ. … Weiterlesen

Gespräch mit Beate Müller-Gemmeke

Die Honorarsituation von hauptberuflich freien Zeitungsjournalisten ist Thema eines Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90 / Die Grünen). Die Bundespolitikern sagte zu, das Thema an den Fachausschuss ihrer Partei weiterzugeben. Das Gespräch fand im Wahlkreisbüro der Grünen in Reutlingen statt.

Weiter zur Stellungnahme von Beate Müller-Gemmeke.

Stellungnahme von Boris Palmer

Es darf nicht sein, dass man die Arbeit verliert, wenn man das einfordert, was einem nach Recht und Gesetz zusteht.

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, am 04.05.2016 in seiner E-Mail-Antwort zu unserem Erfahrungsbericht mit dem Reutlinger General-Anzeiger (GEA).