Stellungnahme von Martin Rosemann

Guter Journalismus muss uns etwas wert sein. Gemeinsame Vergütungsregeln sind daher notwendig, um auch freien Journalistinnen und Journalisten eine angemessene Entlohnung ihrer Arbeit zu garantieren. Es ist skandalös, wenn Verlage diese Regeln unterlaufen und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dagegen wehren, mit dem Entzug von Aufträgen bestraft werden. Es müssen daher Wege gefunden werden, die Position des Einzelnen gegenüber dem Auftraggeber zu stärken.
Damit sich nicht einzelne Verlage aus den gemeinsamen Vergütungsregeln verabschieden können, brauchen wir Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass diese Regeln möglichst flächendeckend gelten.

Martin Rosemann, Mitglied des Bundestages, SPD, in seiner Stellungnahme zur Honorarsituation von hauptberuflich freien Journalisten für verguetungsregeln.wordpress.com

Gespräch mit Martin Rosemann

Um die Politik ins Bild zu setzen, welche Zustände bei der Honorierung von hauptberuflich freien Zeitungsjournalisten herrschen, werden von uns nach und nach Bundestagsabgeordnete in den Kreisen Reutlingen und Tübingen über die aktuelle Lage informiert. Das erste dieser Gespräche findet im Reutlinger SPD-Wahlkreisbüro statt. Der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann (SPD) nimmt sich rund eine Stunde Zeit und lässt sich am Beispiel des Falles Schreier vs. GEA die Situation auseinandersetzen. Er verspricht, das Thema mit seinen Fachkollegen zu besprechen und uns über weitere Möglichkeiten in einem neuen Gespräch zu informieren.

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