Kräftige Abschläge für freie Journalisten von Anzeigenblättern

Auf welche Honorarsätze haben freiberufliche Journalisten gegenüber Anzeigenblättern Anspruch? Gelten die Gemeinsamen Vergütungsregeln für hauptberufliche freie Journalisten von Tageszeitungen auch bei Anzeigenblättern? Nicht direkt. Das zeigen zwei Verfahren an den Landgerichten in Düsseldorf und Stuttgart. Beide ziehen die Vergütungsregeln zwar zur Orientierung heran – halten aber kräftige Abschläge für angemessen.

… Weiterlesen

Werbeanzeigen

„Wie Zeitungsverlage freiberufliche Journalisten übers Ohr hauen“

Ankündigung / Veranstaltungshinweis

Veranstaltungsplakat zu Vortrag und Diskussion unter dem Titel "Wie Zeitungsverleger freie Journalisten übers Ohr hauen" am 21.09.2016 im Clara-Zetkin-Haus, Gorch-Fock-Straße 26, 70691 Stuttgart-Sillenbuch Veröffentlicht auf https://verguetungsregeln.wordpress.com
Veranstaltungsplakat zu Vortrag

Wann? Mittwoch, 21.09.2016, 19.30 Uhr
Wo? Clara-Zetkin-Haus, Gorch-Fock-Straße 26, Stuttgart-Sillenbuch

Die Missachtung der Mindesthonorarvorgaben für hauptberuflich freie Journalisten durch deutsche Zeitungsverlage ist Thema einer Veranstaltung mit Vorträgen und anschließender Diskussion vom Waldheim Stuttgart e. V. … Weiterlesen

ver.di-Südwest-Report zu Schreier vs. GEA

Ausführlicher Bericht

Wie angekündigt berichtet der Südwestreport in der Ausgabe 02/2016 ausführlich über den Fall Schreier vs. GEA. Auf den Seiten 2 und 3 der Ausgabe werden umfangreiche Auszüge aus unserem Erfahrungsbericht wiedergegeben. Ein Aufruf zur Vernetzung und zur Beteiligung mit eigenen Erfahrungsberichten rundet die Veröffentlichung ab.

Der Südwestreport ist die Online-Zeitschrift des ver.di­-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Baden­-Württemberg.

Den kompletten Bericht lesen im Südwestreport 02/2016.

Südwestreport, Ausgabe 02/2016, Seiten 2 und 3, Online-Zeitschrift des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Baden-Württemberg. Copyright dju in ver.di. Repro: Martin Schreier
Südwestreport, Ausgabe 02/2016, Seiten 2 und 3, Online-Zeitschrift des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Baden-Württemberg. Copyright dju in ver.di. Repro: Martin Schreier

Gespräch mit Kontext Wochenzeitung

Die Wochenzeitung „Kontext Wochenzeitung“ hat als erstes größeres Medium Interesse an dem Fall Schreier vs. GEA angemeldet. Am Freitag, 20.05.2016 führte die Journalistin Elena Wolf mit dem ehemals klagenden hauptberuflich freien Journalisten Martin Schreier ein zweistündiges, ausführliches Gespräch über seine Erfahrungen mit dem GEA und den Vergütungsregeln. Die Veröffentlichung ihrer Geschichte ist für Mittwoch, 01.06.2016 in der Online-Ausgabe der Kontext Wochenzeitung geplant. Der Beitrag wird selbstverständlich in unseren Pressespiegel aufgenommen.

Erster Erfahrungsbericht geht online

Am Tag der Pressefreiheit (03.05.2016) denken viele an Journalisten, die in fernen, fremden Ländern in ihrer Arbeit behindert werden. Doch es gibt noch andere Probleme, mit denen Journalisten zu kämpfen haben – und zwar mitten in Europa. In Deutschland werden seit Jahren zahlreiche hauptberuflich freie Journalisten nicht nach geltendem Recht bezahlt. Doch darüber hört man (fast) nichts. Die sonst so offensiv Stellung beziehenden Zeitungen schweigen sich darüber aus. Es wird Zeit, diesem Problem eine Öffentlichkeit zu geben. Die Seite verguetungsregeln.wordpress.com veröffentlicht deshalb ihren ersten Erfahrungsbericht zum Thema Vergütungsregeln an Tageszeitungen zu einem Fall beim Reutlinger General-Anzeiger (GEA).

ver.di-Facebook-Post zu Schreier vs. GEA

ver.di-Facebook-Post

„Die Durchsetzung fairer Bild- und Texthonorare ist trotz der gemeinsamen Vergütungsregeln ein schwieriges Geschäft“, schreibt der ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie Baden-Württemberg in einem Facebook-Posting zum Fall Schreier vs. GEA und verlinkt darin auf unsern Erfahrungsbericht Schreier vs. GEA auf verguetungsregeln.wordpress.com. Das komplette ver.di-Facebook-Posting lesen.

ver.di-Pressemitteilung zu Schreier vs. GEA

ver.di-Pressemitteilung

„Zeitung des Verlegerverbands-Vorsitzenden zu Honorarnachzahlungen verpflichtet“, lautet die Überschrift einer Pressemitteilung der dju in ver.di zum Fall Schreier vs. GEA. Hier lesen Sie die komplette Pressemitteilung.