Stellungnahme von Michael Donth

Stellungnahme von Michael Donth. Repro: Martin Schreier
Stellungnahme von Michael Donth. Repro: Martin Schreier

[…] […] […] Auch wenn mich, das dürfen Sie gerne zitieren, das von Ihnen geschilderte Gebaren in der Branche und den Umgang von Verlagen mit Freiberuflern irritiert und ich auf eine Änderung dieses Zustandes mithilfe Ihres Berufsverbandes hoffe.

Michael Donth, Mitglied des Deutschen Bundestages in seiner Stellungnahme zur Honorarsituation von hauptberuflich freien Zeitungsjournalisten für verguetungsregeln.wordpress.com … Weiterlesen

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Stellungnahme von Heike Hänsel

Das sytematische Unterlaufen von Vergütungsregeln für hauptberufliche freie Journalisten beim Reutlinger General-Anzeiger ist inakzeptabel und sicherlich kein Einzelfall. Die Printmedien kommen im digitalen Zeitalter massiv unter Druck und das spüren vor allem die Beschäftigen. 40% unter Wert bezahlt, das entgangene Honorar musste eingeklagt werden, und der Journalist verliert auch noch seinen Job, das zeigt, es gibt hier einen eindeutigen Handlungsbedarf des Staates. … Weiterlesen

Stellungnahme von Chris Kühn

Gerade in der derzeitigen Situation, wo Medien wieder zur Zielscheibe von Politikverdrossenheit sowie Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit werden, brauchen wir guten und investigativen Journalismus dringender denn je. Gegen „Lügenpresse“-Rufe und Hatespeech helfen nur Aufklärung und fundierte und unaufgeregte Berichterstattung. Wenn in den Sozialen Medien die Grenzen zwischen Nachrichten, subjektiven Meinungsäußerungen und vorgefiltertem Newsfeed verschwimmen, muss der klassische Journalismus dagegen halten. Diese Verantwortung ist enorm und deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass guter Journalismus auch fair bezahlt wird. … Weiterlesen

Stellungnahme von Beate Müller-Gemmeke

Jegliche Arbeit hat ihren Wert

Die Honorarsituation von freien Journalistinnen und Journalisten, die für Tageszeitungen arbeiten, ist katastrophal. Wie der DJV ermittelte, verdienten sie 2014 im Schnitt monatlich 1.395 Euro brutto. Das ist weniger als die Hälfte von dem, was ein Redakteur tariflich in den ersten drei Berufsjahren verdient. Das Einkommen von freien JournalistInnen hat sich seit siebzehn Jahren gegenüber den allgemeinen Einkommensentwicklungen nicht positiv verändert. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate ist die Einkommensentwicklung sogar negativ. … Weiterlesen

„Foto für zwei fuffzig“

Die Kontext Wochenzeitung über den Fall Schreier vs. GEA

Screenshot der 270. Online-Ausgabe der Kontext Wochenzeitung vom 01.06.2016
Screenshot der 270. Online-Ausgabe der Kontext Wochenzeitung vom 01.06.2016

„Jahrelang verstieß der GEA gegen die rechtlich bindenden Vergütungsregeln, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass freien Journalisten ein angemessenes Honorar für Text und Bild bezahlt wird. […] Als Mitglied des BDZV verpflichtet sich der GEA, sie anzuwenden. Hat er aber nicht.“

So schreibt Elena Wolf für die Kontext Wochenzeitung am 01.06.2016. Die Geschichte mit dem Titel „Foto für zwei fuffzig“ ist der Aufmacher in der 270. Online-Ausgabe der Zeitung. (Siehe Screenshot)

Zur vollständigen Geschichte auf: kontextwochenzeitung.de

Stellungnahme von Boris Palmer

Es darf nicht sein, dass man die Arbeit verliert, wenn man das einfordert, was einem nach Recht und Gesetz zusteht.

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, am 04.05.2016 in seiner E-Mail-Antwort zu unserem Erfahrungsbericht mit dem Reutlinger General-Anzeiger (GEA).

Reutlinger General-Anzeiger (GEA) – Klage

Vorbemerkung

Urheber des Klagetextes ist Rechtsanwalt Hans-Albert Stechl. Die Betragsangaben wurden aus redaktionellen Gründen mit Auslassungszeichen „geschwärzt“.


Der Text der Klage im Wortlaut

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